Brix als Vorreiter

Die Produktion von Aluminium ist generell mit hohem Energieaufwand verbunden, was leider häufig einen sehr hohen CO2-Ausstoß zur Folge haben kann. Aber das muss nicht sein!

Gerade deshalb ist es wichtig zu wissen, woher man sein Aluminium bezieht und wie es produziert wird. Und das wissen wir! Als Vorreiter in der Branche sehen wir es somit als unsere Pflicht, jede mögliche CO2-Reduktion umzusetzen. Denn Aluminium ist nicht gleich Aluminium.

Als Erster und bislang Einziger in unserer Branche setzen wir auf Aluminium mit deutlich verringerten Emissionen. Bereits 2021 konnten wir 75% unseres Bedarfes mit diesem Rohstoff decken und ab 2022 verarbeiten wir zu 100% CO2-reduziertes Aluminium – zertifiziert und nachvollziehbar.

Allein durch diese Entscheidung setzen wir neue Maßstäbe und emittieren nur noch ca. ein Viertel der CO2-Emissionen.

Wie das geht?

Um den ökologischen Vorteil von unserem verwendeten Aluminium zum aktuellen Weltdurchschnitt zu erreichen, wird auf der gesamten Wertschöpfungskette angesetzt:

1. Gleiche Quelle für Bauxit und Aluminiumoxid
2. Ausgewählte Hütten mit verbessertem Wirkungsgrad und (vor allem!) Stromerzeugung aus Wasserkraft, Wind und Sonne
3. Ausgewählte und verbesserte Beschaffung von Anoden
4. Der Hersteller hat die Kontrolle über die verschiedenen Schritte der Lieferkette
5. Rückverfolgbarkeit des Rohmaterials

Anhand von „Hydro REDUXA“, einem von uns verwendeten Primärmaterial, wird der entstehende CO2-Ausstoß entlang der kompletten Wertschöpfungskette dokumentiert. Verglichen mit dem weltweiten Durchschnitt sieht man deutlich das Einsparungspotential. Vor allem die Verwendung von erneuerbaren Energieträgern ist einer der wichtigsten Punkte in der Nachhaltigkeit des Produktionsprozesses. Denn insbesondere der Einsatz von Kohle (wie in China) und Erdgas für die Stromgewinnung, heben den CO2-Ausstoß in „exorbitante“ Höhen.

Die Herstellung von primärem Aluminium ist unbestritten energieintensiv, aber durch die entsprechenden Maßnahmen kann der ökologische Fußabdruck reduziert und minimiert werden.

Um das bei Brix zu garantieren, bauen wir auf die Zusammenarbeit mit unseren langjährigen österreichischen Lieferanten mit Nachhaltigkeitszertifizierung. Dadurch können wir mit Stolz behaupten, dass wir ab 2022 ausschließlich Aluminium mit einem 4 Mal geringeren ökologischen Fußabdruck verwenden als der weltweite Durchschnitt!

Doch die Ziele sind deutlich höhergesteckt. Bis 2030 möchten unsere Lieferanten diesen Wert voraussichtlich nochmals um die Hälfte reduzieren.

Kann das jeder behaupten?

Nein! Diese Werte und Angaben sind nicht einfach erfunden. Manche Unternehmen versuchen unter dem Mantel der „Nachhaltigkeit“ mit selbsterstellten Statistiken und Annahmen dem eigenen Produkt einen „grünen Anstrich“ zu verpassen – wir setzen auf Tranparenz, „Green-Washing“ hat hier keinen Platz.

Wir beziehen ausschließlich CO2-reduziertes Primäraluminium 4.0 (oder darunter) und können den entsprechenden ökologischen Fußabdruck mittels Zertifikate nachweisen. Die entsprechenden Unterlagen für eine lückenlose Dokumentation erhalten wir von unseren jeweiligen Profillieferanten.

Und damit diese Werte und Angaben vergleich- und nachvollziehbarer sind, werden solche Daten auf einheitlicher Basis in einer Lebenszyklusanalyse (LCA oder Life Cycle Assessment) erfasst.

Und wie steht's mit Recycling?

Im Grunde waren unsere Zäune, Tore und Balkongeländer schon immer nachhaltige Produkte. Durch den Werkstoff Aluminium und die hohe Verarbeitungsqualität sind sie einerseits äußert langlebig, andererseits vollständig wiederverwertbar!

Aber auch wenn die Herstellung sehr energieintensiv ist, so geht dieser Aufwand nicht verloren. Das Metall ist zu 100 % recycelbar – und das nicht nur einmal, sondern fast unbegrenzt. Denn dieser multifunktionale und langlebige Werkstoff bleibt als sogenanntes Sekundäraluminium im Umlauf. Dazu ist der Energieeinsatz für das Recycling um bis zu 95 % niedriger als im Vergleich zur Primäraluminiumproduktion. So kommen auch unsere Aluminiumspäne, der Verschnitt sowie alte, demontierte Aluminiumzäune wieder in den Kreislauf retour und erhöhen die steigende Menge an Sekundäraluminium.

Und damit sich der Kreislauf schließt, beziehen wir auch Profile aus recyceltem Aluminium eines weiteren regionalen Lieferanten.

Was hat das nun mit meiner Brix-Anlage zu tun?

Gute Frage! Aber mit einer einfachen Rechnung leicht erklärt:
Nehmen wir eine völlig durchschnittliche Zaunanlage (150 kg) und vergleichen diese auf Basis obiger Zahlen, so erreicht man mit einer Brix-Anlage eine
CO2-Ersparnis von 1.905 kg gegenüber anderen Anlagen, die mit global durchschnittlichem Aluminium gebaut wurden.

Um diese Menge an CO2 zu kompensieren, braucht eine 25 m hohe Buche mit einer Krone von 15 m Durchmesser 152 Jahre !
(Zum Nachrechnen: 150 kg Aluminium x 12,7 kg CO2-Ersparnis = 1.905 kg Co2-Ersparnis)

Für unseren gesamten Jahresbedarf (1.700 t) an Aluminium bedeutet dies folglich eine CO2 Ersparnis  von  21.590.000 kg.

Ein Vergleich gefällig? Ein durchschnittlicher österreichischer Haushalt benötigt 4.414 KWh Strom pro Jahr und 1 KWh Strom verursacht aktuell durchschnittlich 0,401 kg CO2. Unsere CO2-Einsparung entspricht also dem Strombedarf von knapp 12.200 österreichischen Haushalten im Jahr –  nicht gerade eine Kleinstadt!

Beim Erwerb einer Zaunanlage aus Aluminium entscheiden Sie also mit, wieviel CO2 gespart wird!

Wo steckt noch Potenzial?

In der Kraft der Sonne!
Nicht nur das Aluminium selbst, sondern auch andere Prozesse in unserem Unternehmen bieten die Möglichkeit, nachhaltiger zu agieren. So haben wir mittlerweile eine Photovoltaik-Anlage auf einer unserer Werkshallen installiert. Diese produziert derzeit gut 25 % unseres eigenen, jährlichen Strombedarfs. Davon wiederum können wir 79 % selbst nutzen, der Rest wird eingespeist. Wenn man nun aber bedenkt, dass auch am Wochenende die Sonne scheint, finden wir die Quote bemerkenswert. Außerdem ist eine Erweiterung der Anlage in Planung.

Warum in die Ferne schweifen?
Wie schon oben erwähnt, setzen wir bei unseren Rohstofflieferanten auf Regionalität. Wir wählen unsere Partner im möglichst nahen Umfeld, damit die Wertschöpfung im Land bleibt und nur kurze Transportwege entstehen. Dementsprechend finden sich 95 % unsere Zulieferer in Österreich, Deutschland oder Italien. Und auch bei unseren Vertriebsaktivitäten streben wir keine Expansion an, sondern beschränken uns auf die „Nachbarschaft“.

Weniger Verpackung ist mehr!
Als Teil unseres CO2-Puzzles sehen wir auch die Verpackung. Unsere ausgelieferten Elemente werden hauptsächlich in Vlies und Karton umwickelt – keinesfalls zusätzlich in Luftpolsterfolie transportiert oder mit Plastik verschweißt. Hier agieren wir nach dem Leitsatz „So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Mögen diese letzten Punkte zwar nur einen sehr geringen Anteil am CO2-Ausstoß haben, so bringen sie uns dennoch dem Ziel näher, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Das ist also die Brix-Nachhaltigkeit – und wir arbeiten weiter daran, diese zu verbessern!

Egal ob Zaun, Tor oder Geländer – mit der Entscheidung für eine Brix-Anlage handeln Sie mit uns für zukünftige Generationen!